Im world wide web spriessen immer mehr Internetplattformen hervor, die sich mit bestimmten Themen auseinander setzen. So gibt es auch die Plattform "wer-kennt-wen", auf der sich alle Nutzer treffen können, die sich unterschiedliche Interessensgebiete teilen. So wurde auch Monika Rutz, Leiterin der Umweltschutzgruppe "Karnickelbande" der Volksschule Arzheim bei Landau/Pfalz, auf Roland Zeh aufmerksam und fragte ihn, ob er Interesse an einem Vortrag in ihrer Gemeinde hat. Ein paar Mails hin und her und schon stand der Termin fest
Nachdem Roland noch vor Schulbeginn der Schulleiterin vorgestellt wurde, bereiteten Monika, Roland und seine Lebensgefährtin den Saal des Dorfgemeinschaftshauses für die Demonstration indigener Handwerkskunst und den Vorträgen vor. Um 10:00 Uhr kamen dann die gesamten Schüler der Arzheimer Grundschule und lauschten gespannt den Erzählungen von Roland. Für die Schüler wurde das Thema "Leben und Essen in und aus dem Regenwald" gewählt. Besonders einprägend war die Demonstration der Bilder von Spinnen und Orangutans, sowie die Geschmacksprobe von Palmzucker.
Am Abend hielt Roland Zeh ebenfalls im Dorfgemeinschaftshaus einen öffentlichen Vortrag über das Thema "Lebensraum Regenwald im Klimawandel - und was ich damit zu tun habe". Etwa 50 Zuhörer aus der näheren Umgebung von Landau / Pfalz waren gekommen um sich über die Zusammenhänge inormieren zu lassen. Im Anschluss stand dann Roland bei der Diskussionsrunde den Fragen des Puplikums Rede und Antwort. Verköstigt wurden die Zusschauer mit selbst gebackenem Kuchen und frischen Laugenstangen, die zu Gunsten eines Regenwaldprojektes verkauft wurden.
Aus dem Erlös der Eintrittsgelder und dem Verkauf indigener Handwerkskunst der Warao-Indianer, sowie aus vorangegangenen Spenden beim Verkauf von umweltgerechten Schulmaterials, konnten einige Projekte in den Regenwäldern Südamerikas und Asiens unterstützt werden. So kam der Erlös des Verkaufs von Handwerkskunst dem Warao-Projekt in Wakahara im Orinoko-Delta / Venezuela zu Gute, um die dortige sanitäre Situation zu verbessern. Weiterhin konnte der Schutz von 100.000 m² Meratus-Regenwald finanziert werden.