Radeln für den Regenwald

1. Kanal-Radwanderung 2005

23. / 24.07.2005

 

Die Gruppe am Ludwigs-Kanal oberhalb von Unterölsbach

Am Wochenende 23./24.07.2005 brachen 11 begeisterte Radfahrer zur 1.-Kanal-Radwanderung 2005 von Nürnberg nach Berching und wieder zurück auf und radelten zusammen ca. 1.430 km. Zunächst schien es, daß Petrus dem Wort Regenwald alle Ehre zu kommen ließ, jedoch unmittelbar vor dem Start hatte er wohl ein Einsehen.

Von der Nürnberger Gartenstadt folgte eine Gruppe dem alten Ludwig-Donau-Main-Kanal in süd-östlicher Richtung über Worzeldorf und Wendelstein bis zum Schloß Gugelhammer, wo sie sich mit mit den restlichen Teilnehmern trafen. Weiter ging es schließlich auf dem Brückkanal über die Schwarzach nach Burgthann um sich vor dem Kanalmuseum in der "Schleuse 35" fränkisch zu stärken. In der Burg Burgthann erfuhren die Teilnehmer bei einer Sonderführung von Herrn Linnert allerhand Wissenswertes über die Geschichte des Kanalbaus im frühen 19. Jahrhundert.

Rast bei Richtheim Danach setzte die Gruppe ihre Tour über den Distellochdamm und dem Dörlacher Einschnitt weiter in östlicher Richtung fort, bis sie bei Richtheim von Elisabeth Forster vom Vital-Zentrum Nürnberg an einem Stand mit frischen Früchten, Gemüsen und Getränken versorgt wurden. Weiter ging es durch ein Stück der ehemaligen Landes-Gartenschau in Neumarkt/Opf und schließlich vorbei an Mühlhausen an der Sulz, wo ihnen das restaurierte Treidel-Schiff "Alma-Viktoria" entgegen kam.

Den Tag liessen die 11 im Altstadthotel Brauereigasthof Winkler in Berching nach dem Abendessen und dem Film "Eine Reise zum Salto Tencua", den Roland auf seiner letzten Reise im November 2004 gedreht hat, in gemütlicher Runde ausklingen.

Verlandungszone am Neuen Kanal Am nächsten Tag wechselte die Gruppe die Ufer vom Alten zum Neuen Kanal, den sie nun vorbei an der Schleuse Bachhausen mit Europas größtem Solarkraftwerk in nordwestlicher Richtung folgten. Bei Pierheim kreuzten sie die europäische Wasserscheide und von nun an ging es an den Schleusen wieder stetig bergab. In Heuberg, oberhalb des Rothsees, wurde bei strahlendem Sonnenschein zu Mittag gegessen. Bereits ein paar Kilometer weiter bei Meckenlohe erwartete Conny Kießling die Gruppe ebenfalls mit einem Stand, gefüllt mit frischen Früchten und selbst gebackenem Kuchen.

Am Ende wurde die Tour von allen Teilnehmern als 100% gelungen beurteilt und die meisten freuen sich auf ein nächstes Mal.